Langfristig optimistisch
Intel-Chef hält an Umsatzprognosen fest

Der Chef des Chipherstellers Intel, Craig Barrett, hat die Umsatzprognose seines Unternehmens für das zweite Quartal bekräftigt. Vor wenigen Wochen hatte der weltgrößte Hersteller von Mikroprozessoren für das zweite Quartal einen Umsatz zwischen 6,4 und 7,0 Mrd. Dollar prognostiziert.

Reuters NEW YORK. Die kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten bewertete Barrett am Donnerstag vor Journalisten zurückhaltend, solange die großen Unternehmen ihre Kaufzurückhaltung bei Computern nicht aufgeben. "Wir sind nach wie vor optimistisch, was die Zukunft betrifft, und wir sind weiterhin zurückhaltend, was morgen betrifft", sagte er vor einer Informationsveranstaltung für Wall-Street-Analysten in New York.

Intel hofft nach Barretts Worten darauf, dass die Großunternehmen in den USA, Europa und Japan ihre teils vier Jahre alten Computer bald gegen neue austauschen. Andernfalls könnten diese Unternehmen Marktanteile an kostengünstigere neue Konkurrenten verlieren, warnte er. Eine Folge könnte eine wirtschaftliche Belebung sein, ohne dass wieder mehr Arbeitsplätze entstehen.

Zur künftigen Entwicklung der Chipindustrie sagte Barrett, er wäre schon froh, wenn deren jährliche Wachstumsraten nur halb so groß wären wie in den Boomjahren Ende des vergangenen Jahrzehnts. "Das Wachstum wird langsamer sein. Ich wäre zufrieden und glücklich mit einer Wachstumsrate von 15 bis 20 %." Vor drei Jahren lag sie zwischen 30 und 35 %.

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