Langstreckenverkehr bleibt von Maßnahmen unberührt
Swiss baut Stellen ab

Die schweizer Fluggesellschaft Swiss International Airlines will nach einem Zeitungsbericht angesichts des schwachen Marktes und dadurch sinkender Einnahmen 15 ihrer Flugzeuge stilllegen und 800 Arbeitsplätze streichen.

Reuters ZÜRICH. Die Maßnahmen bezögen sich auf Kurz- und Mittelstreckenflüge und ließen den Langstreckenverkehr unberührt, berichtete die "SonntagsZeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Der Verwaltungsrat werde sich am Montag mit dem Thema befassen.

Die aus der in Konkurs gegangenen Swissair und dem Regionalflieger Crossair hervorgegangene Fluggesellschaft sieht sich mit hohen Kosten bei gedrückter Nachfrage konfrontiert. Zur Verteidigung ihres Marktanteils unterbietet sie die Flugpreise ihrer Konkurrenten. Ein möglicher, von den USA angeführter Militärschlag gegen Irak, würde die bislang profitabelen Nahost-Flüge der Gesellschaft besonders hart treffen.

In schweizer Medien war in den vergangenen Monaten spekuliert worden, Swiss könnte bis zu 28 ihrer Flotte von 130 Flugzeugen stilllegen und mehrere Tausend Stellen streichen. Analysten zufolge bleibt die Swiss aber angesichts ihres kleinen Heimatmarktes und der Probleme der gesamten Branche zu groß. Es seien weitere Schritte erforderlich, um ihr das Schicksal der Swissair zu ersparen. Diese war 2001 unter einem Berg von Schulden, bei fehlenden Barmitteln und wegen strategischer Fehler zusammengebrochen.

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