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Lanxess-Chef schließt Akquisitionen zunächst aus - harter Sparkurs

(Wiederholung vom Vorabend.)

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dpa-afx HAMBURG. Der Chemiekonzern Lanxess wird zu Beginn seines Bestehens auf nennenswerte Zukäufe verzichten und sich auf die Sanierung konzentrieren. "Akquisitionen in größerem Stile: Das schließe ich aus für die ersten drei Jahre", sagte Vorstandschef Axel Heitmann der "Financial Times Deutschland" (FTD/Donnerstagausgabe). Lanxess umfasst die renditeschwachen Chemie- und Kunststoffgeschäfte von Bayer und soll im Januar an die Börse gehen.

"Wir erarbeiten ein Konzept, das sich auf unsere Sorgenkinder konzentriert", sagte Heitmann. Es gehe darum, mit geringem Aufwand viel einzusparen. "Das heißt jetzt: Konsolidierung von Standorten, von Produkten, Vereinfachung von Prozessen."

Die Belegschaft muss sich auf Einschnitte gefasst machen. Mit "kreativen Lösungen" müsse man die Personalkosten senken, sagte Heitmann. "Das können die Arbeitszeiten sein oder Arbeitszeitkonten, aber das kann auch Stellenabbau sein. Wir müssen weltweit die gesamte Bandbreite ausnutzen."

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