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Lanxess überprüft Kosten - Übertarifliche Leistungen bedroht

Die vom Bayer -Konzern abgespaltene Lanxess AG überprüft ihre Kostenstruktur und stellt dabei auch übertarifliche Leistungen in Frage. "Wir sind dazu in einem Verhandlungsprozess", sagte ein Lanxess-Sprecher am Sonntag.

dpa-afx LEVERKUSEN/MÜNCHEN. Die vom Bayer-Konzern abgespaltene Lanxess AG überprüft ihre Kostenstruktur und stellt dabei auch übertarifliche Leistungen in Frage. "Wir sind dazu in einem Verhandlungsprozess", sagte ein Lanxess-Sprecher am Sonntag. Es treffe aber nicht zu, dass 4 500 von den 10 000 Lanxess-Mitarbeitern in Deutschland von Januar an auf bis zu 450 Euro verzichten müssten, dementierte der Sprecher einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus". Vielmehr werde es noch vor Weihnachten einen weiteren Gesprächstermin mit der Arbeitnehmerseite geben.

"Focus" hatte berichtet, Lanxess-Vorstandschef Axel Heitmann habe dem Börsenaspiranten einen harten Sparkurs verordnet. Heitmann wolle bei übertariflichen Leistungen aus Bayer-Zeiten bis zu 15 Mill. Euro einsparen. "Wir haben zu hohe Arbeitskosten", sagte Heitmann laut "Focus". Parallel wolle Heitmann auch Arbeitsplätze abbauen. Bis zu 600 Jobs sollen 2005 verschwinden, indem freie Stellen nicht mehr besetzt werden. Weitere Beschäftigte sollen mit Abfindungen ausscheiden. "Diese Zahlen kommentieren wir nicht", meinte dazu der Lanxess-Sprecher.

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