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Lanxess vereinbart Kreditlinie über 1,5 Milliarden Euro

Der neue Chemiekonzern Lanxess hat mit einem internationalen Bankenkonsortium eine Kreditlinie über 1,5 Mrd. Euro vereinbart. Damit sei "der Grundstein zu einer soliden Finanzierungsstruktur gelegt", sagte Lanxess-Finanzvorstand Matthias Zachert am Montag in Leverkusen.

dpa-afx LEVERKUSEN. Der neue Chemiekonzern Lanxess hat mit einem internationalen Bankenkonsortium eine Kreditlinie über 1,5 Mrd. Euro vereinbart. Damit sei "der Grundstein zu einer soliden Finanzierungsstruktur gelegt", sagte Lanxess-Finanzvorstand Matthias Zachert am Montag in Leverkusen. Dies ermögliche "ein hohes Maß an finanzieller Flexibilität" für die kommenden Jahre.

Mit der Kreditlinie sollen zum Teil bestehende Verbindlichkeiten beim Chemie- und Pharmakonzern Bayer nach der Abspaltung in der ersten Jahreshälfte 2005 beglichen werden. Darüber hinaus sei die Kreditlinie eine Liquiditätsreserve für die kommenden fünf Jahre.

Zwei Tranchen

Mit einem internationalen Bankenkonsortium unter Führung der Bank of America , Citibank, Commerzbank und Deutsche Bank sei eine Kredit-Tranche von 500 Mill. Euro mit einer Laufzeit von 364 Tagen vereinbart worden. Eine zweite Tranche über eine Milliarde Euro habe eine Laufzeit von fünf Jahren.

In Lanxess hat Bayer einen Großteil seiner eher margenschwachen Chemie- und Polymeraktivitäten gebündelt. Der MDax-Aspirant wird Anfang 2005 durch eine Abspaltung an die Börse gebracht.

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