Laufzeit von 14 Monaten
Tarifeinigung im deutschen Steinkohlebergbau

Die Beschäftigen erhalten zwei Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Reuters ESSEN. Die rund 60 000 Beschäftigten im deutschen Steinkohlenbergbau erhalten ab August zwei Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darauf einigten sich die Tarifparteien am Mittwoch in der zweiten Verhandlungsrunde in Essen. Der Unternehmensverband Steinkohlenbergbau vereinbarte mit der IG Bergbau, Chemie Energie (IB BCE) und der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) zudem, dass die Beschäftigten der Branche für den Juli eine Einmalzahlung von 50 Mark erhalten. Außerdem verpflichteten sich die Arbeitgeber, Fachkräfte mit bergmännischem Berufsabschluss nach der Ausbildung weiterhin unbefristet zu übernehmen. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 14 Monate.

Die zum Jahresende auslaufende Absichtserklärung der Arbeitgeber, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, wird mit der Tarifeinigung bis zum 30. Juni 2002 verlängert. Der Geschäftsführende Hauptvorstand der IG BCE, Werner Bischoff, wertete den Tarif-Abschluss als Erfolg: "Unser Hauptziel - Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen - haben wir voll erreicht". Vor dem Hintergrund der äußerst schwierigen Situation im Steinkohlenbergbau sei dies ein gutes Ergebnis, sagte Bischoff.

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