Laut Dresdner Bank - Ausnahme: Emerging Markets
Branchenbetrachtung wird bei der Anlageentscheidung immer wichtiger

ap FRANKFURT/MAIN. Wie investiere ich erfolgreich in Aktien? Diese Frage ist für Anleger nach wie vor spannend. Die Dresdner Bank berichtet nun, dass bei Anlageentscheidungen seit geraumer Zeit die Branchenbetrachtung immer stärker in den Vordergrund gerückt ist.

Dabei handle es sich nicht nur um eine Modeerscheinung, meinen die Banker. "Einerseits wachsen die globalen Finanzmärkte - nicht nur durch das Internet - mehr und mehr zusammen. Zum anderen spielt der Währungsfaktor durch die Euro-Einführung seit 1999 nur noch eine untergeordnete Rolle - zumindest in Euroland sind die regionalen Anlagegrenzen gefallen", heißt es in der jüngsten Ausgabe der Dresdner-Bank-Zeitung "Finanzspektrum".

Seitdem löse die Branchenbetrachtung den früher vorherrschenden klassischen Länderansatz bei der Aktienauswahl immer stärker ab. Langfristig dürfte die Länderbetrachtung anlagestrategisch weiter an Bedeutung verlieren, prognostizieren die Bank-Experten.

Einen Sonderstatus würden jedoch auch weiterhin Engagements in Schwellenländern, den so genannten Emerging Markets, einnehmen. Diese würden entsprechend ihres Entwicklungsniveaus in Risikoklassen eingeteilt. "Neben den höheren ökonomischen Risiken sind hier zusätzlich politische Risikofaktoren zu berücksichtigen."



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