Laut Magazinbericht
Quam entgehen Gebühren in Millionenhöhe

Dem neuen Mobilfunkbetreiber Quam könnten laut "Focus" wegen zu spät bei der Deutschen Telekom beantragter Leitungen Gebühren in Millionenhöhe entgehen.

dpa MÜNCHEN. Bislang könnten 90 % aller Mobiltelefonierer - Kunden von D1, D2 oder Viag-Interkom - nicht direkt ins Quam-Netz telefonieren, berichtet das Nachrichtenmagazin. Deshalb könnten diese Handy-Nutzer noch zwei Monate lang über eine Service-Nummer von Quam gratis telefonieren. Je mehr Kunden der Neustarter gewinne, desto größer sei der Schaden durch entgangene Gesprächsgebühren, hieß es. Quam war am 22. November deutschlandweit gestartet. Quam ist die Marke des spanisch- finnischen Konsortiums Group 3G, die sich im vergangenen Jahr eine UMTS-Lizenz ersteigert hatte. An Group 3G sind die spanische Telefonica Moviles zu 57,2 und die finnische Sonera zu 42,8 % beteiligt.

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