Laut "Neuer Zürcher Zeitung"
Angeblich Finanzloch von 2,5 Mrd. Franken bei SAirGroup

Das Finanzloch bei der SAirGroup wird nach einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" inzwischen auf 2,5 Mrd. Franken (3,175 Mrd. DM) geschätzt.

ap ZÜRICH/BRÜSSEL. Auf ein baldiges Ende der Partnerschaft mit der Schweizer Luftverkehrsholding stellte man sich unterdessen bei der belgischen Fluggesellschaft Sabena ein. "Wir wollen gar nichts ausschließen", sagte Sabena-Sprecher Wilfried Remans in Brüssel.

Er bezog sich auf belgische Zeitungsberichte, in denen es hieß, Sabena-Chef Christoph Müller habe die Gewerkschaften letzte Woche über die Möglichkeit eines Bruchs mit der SAirGroup und den Verlust von 4 000 Arbeitsplätzen oder eines Drittels der Belegschaft informiert.

Die "Neue Zürcher Zeitung" berichtete unter Berufung auf einen Informanten bei der SAirGroup, die Swissair habe allein im operationellen Fluggeschäft im letzten Jahr mehr als eine Mrd. Franken verloren. Würden angemessene Rückstellungen auf den Beteiligungen in Belgien, Frankreich, Deutschland und anderswo gebildet, müsse mit einem Finanzloch von mehr als 2,5 Mrd. Franken gerechnet werden.

Bei der SAirGroup wurden die Zahlen nicht kommentiert. Ein Sprecher verwies auf den Beschluss des Verwaltungsrats, vor dem 2. April keine Zahlen zu nennen.



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