Laut Regierung kein Strahlenrisiko
"Kursk" auf dem Weg ins Trockendock

Einen Tag nach seiner Bergung ist das gesunkene russische Atom-U-Boot "Kursk" am Dienstag ins Trockendock nahe Murmansk transportiert worden.

ap MURMANSK. Das Spezialschiff "Giant-4" schleppte das Wrack mit einer Geschwindigkeit von drei Knoten (fünf Kilometer pro Stunde) vom Untergangsort in der Barentssee zum Hafen von Rosljakowo, wo die "Kursk" in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) eintreffen sollte. Dabei bestehe kein Strahlenrisiko, betonte der stellvertretende Ministerpräsident Ilja Klebanow.

"Wir sind absolut zuversichtlich, dass an den Reaktoren nichts passieren wird", sagte Klebanow vor Journalisten. Die Strahlung in der Umgebung des U-Bootes werde ständig kontrolliert. Auch für die Bewohner von Rosljakowo bestehe keine Gefahr. Von westlicher Seite war in der Vergangenheit mehrfach die Befürchtung geäußert worden, dass einer der beiden Atomreaktoren an Bord bei der Katastrophe im August 2000 beschädigt worden sein könnte.

Die 18 000 Tonnen schwere "Kursk" war am Montag in einem rund 15-stündigen Manöver mit Stahltrossen vom Meeresboden angehoben worden. Ursprünglich war die Bergung bereits für den 15. September geplant, musste jedoch wegen schlechten Wetters und technischer Schwierigkeiten verschoben werden. Der schwer beschädigte Bug des U-Bootes blieb auf dem Meeresboden, da man sein Wegbrechen während des Hebemanövers befürchtete.

Beim Untergang der "Kursk" nach Explosionen waren alle 118 Seeleute an Bord ums Leben gekommen.

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