Laut Studie steht eigentlicher Umbruch noch bevor
Finanzdienstleister nutzen Internet-Möglichkeiten nicht aus

ap MÜNCHEN. Banken und Versicherungen schöpfen einer Studie zufolge die Möglichkeiten des Internets derzeit noch nicht voll aus. Obwohl die Finanzdienstleistungsbranche bereits weit fortgeschritten sei in der Anwendung von E-Konzepten, stehe der eigentliche Umbruch in Richtung E-Business noch bevor, teilte die Unternehmensberatung Arthur D. Little am Mittwoch in München mit. Rund 70 % der führenden europäischen Finanzdienstleister werteten das Internet zwar als maßgeblichen Faktor. Ein völlige Veränderung des Tagesgeschäftes durch E-Business werde derzeit jedoch nicht beobachtet.

Allerdings rechnet nach der Studie die Hälfte der Befragten damit, dass das E-Business den Finanzdienstleistungsbereich in den kommenden drei Jahren von Grund auf verändern wird. Neue Marktteilnehmer, nutzerfreundliche Technologien und mehr Transparenz würden die traditionellen Finanzdienstleister zunehmend unter Druck setzen, ihre Kundenbeziehungen neu zu überdenken, sagte die Unternehmensberatung voraus.

Banken und Versicherungen liefen Gefahr, zum reinen Abwickler von Transaktionen zu werden. Derzeit arbeiteten die meisten der Unternehmen nur in Teilbereichen mit E-Business-Konzepten. Lediglich 25 % der Befragten verfügten über eine Strategie für das gesamte Unternehmen. Nachholbedarf bestehe auch bei strategischen Partnerschaften für die Umsetzung der Internet-Aktivitäten. Insgesamt zeige sich, dass in Sachen Internet und E-Commerce noch zu technisch gedacht werde.

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