Laut Zeitungsbericht
Pixelpark droht Zerschlagung

Der Berliner Internet-Dienstleister Pixelpark soll nach Informationen des "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) zerschlagen werden.

HB/dpa BERLIN. Nach internen Plänen des Vorstands und des Mehrheitseigners Bertelsmann soll die Zentrale in Berlin mit etwa 125 Mitarbeitern geschlossen werden und der Standort Hamburg mit einigen wenigen Beschäftigten erhalten bleiben.

Wie der "Tagesspiegel" am Freitag nach eigenen Angaben aus Unternehmenskreisen erfuhr, sollen von den derzeit in Deutschland beschäftigten rund 250 Mitarbeitern 210 entlassen werden. Die verbleibenden 40 sollen künftig überwiegend am Standort Köln arbeiten.

Pixelpark-Sprecherin Sabine Klisch verwies dem Bericht zufolge auf die Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Geschäftsquartal am 29. November. Vorher werde man sich an Spekulationen nicht beteiligen. "Eine Insolvenz kann ich für heute und morgen aber ausschließen", fügte sie hinzu.

"Die Kollegen sind in Panik", sagte Pixelpark-Betriebsrat Markus Kempken". Vom Stellenabbau nicht betroffen sollen die Standorte in Österreich und der Schweiz sein. Insgesamt beschäftigt Pixelpark im In- und Ausland noch rund 450 Mitarbeiter.

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