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Lautlos mobil telefonieren

Zugegeben, bisher gibt es davon nur einen Prototypen: ein Mobiltelefon, das von den Lippen ablesen kann. Aber in etwa fünf Jahren sollen solche Handys in die Läden kommen.

Davon gehen zumindest japanische Wissenschaftler des Mobilfunkkonzerns NTT Docomo aus, die ein solches Gerät entwickeln. Dann wäre Schluss mit unerträglichen Bahnfahrten mit origineller Konversation im Stil von "Schatz, ich komme ein paar Minuten später!" oder "Ich sitze jetzt im ICE nach Stuttgart und rufe von dort aus nochmal an". Schluss mit dem Brüllen ins Handy, so dass auch jedermann den Ehekrach live mitbekommt. Schluss mit dem störenden Gemurmel bei wichtigen Sitzungen: "Ich kann jetzt gerade nicht sprechen, ich rufe später zurück."

Künftig müsste der Handy-Besitzer nur seine Lippen bewegen und das Mobiltelefon würde dies in Sprache oder Text konvertieren. Sensoren sollen die kleinste Bewegung der Mundmuskeln erkennen und verarbeiten können. Bis dahin ist aber noch ein langer Weg. Bisher klappt das erst bei Vokalen, meldete NTT Docomo. Jetzt haben sich die Wissenschaftler die Konsonanten vorgenommen.

Mit solchen Telefonen kehrte wieder mehr Ruhe ein in Bussen, Bahnen und auf der Straße. Sogar in der Philharmonie und im Kino könnten die Handy-Süchtigen telefonieren - ohne die Mitmenschen mit ihrem Gequassel zu nerven.

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