Laux zu Braunschweig - Wolfsburg will Sforza
Bäumchen wechsel dich

Unmittelbar vor dem Start der 40. Bundesliga-Saison dreht sich noch einmal heftig das Personalkarussell. Dabei ist wie bei Sciriaco Sforza in vielen Fällen aber noch offen ist, wo es halten wird. Philipp Laux und Du-Ri Cha haben dagegen einen neuen Klub.

mr DÜSSELDORF. Der Torwart von Borussia Dortmund wechselt mit sofortiger Wirkung vom deutschen Fußball-Meister zum Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig. Der ehemalige Ulmer einigte sich mit der Dortmunder Clubführung auf die vorzeitige Auflösung des ursprünglich bis 2003 datierten Vertrags und kann ablösefrei zu den Niedersachsen gehen. Nach der Verpflichtung des 22 Jahre alten Roman Weidenfeller vom 1. FC Kaiserslautern hatte Laux, der vor zwei Jahren zum BVB kam, in Dortmund keine Perspektive mehr.

In der laufenden Saison kam der 29-jährige Laux lediglich zwei Mal bei den Dortmunder Amateuren in der Regionalliga zum Einsatz. "Philipp ist ein anständiger Kerl und hat immer seinen Mann gestanden, wenn wir ihn gebraucht haben", begründete Präsident Gerd Niebaum am Donnerstag, warum der Verein den Keeper ohne Transferentschädigung ziehen lässt.

Leverkusen leiht Cha an Bielefeld aus

Lediglich ausgeliehen wird dagegen der nach der WM verpflichtete südkoreanischen Nationalspieler Du-Ri Cha. Der von Bayer Leverkusen unter Vertrag genommene Sohn des ehemaligen Bayer-Stürmers Bum-Kun Cha spielt für vorerst eine Saison für den Erstliga-Rückkehrer Arminia Bielefeld. Wie der Club aus dem Rheinland am Donnerstag mitteilte, erhält der 22 Jahre alte Stürmer bei den Ostwestfalen einen Einjahresvertrag mit Option auf eine Verlängerung. Zu den finanziellen Modalitäten machten die Vereine keine Angaben.

Einige andere Wechsel stehen dagegen noch auf der Kippe. So hat der VfL Wolfsburg hat erstmals das Interesse an Ciriaco Sforza bestätigt. Nach Angaben des VfL-Managers Peter Pander fanden Gespräche über einen Wechsel des bisherigen Bayern-Profis nach Niedersachsen statt. Die Münchner hatten am Mittwoch den bis 2003 datierten Vertrag mit Sforza vorzeitig aufgelöst. Der Schweizer könnte ablösefrei nach Wolfsburg wechseln. Eine schnelle Einigung noch vor dem ersten VfL-Spiel am Samstag bei Schalke 04 ist aber laut Pander unwahrscheinlich.

Mönchengladbach hat Interesse an Bobic

Weiterhin keine Entscheidung ist über einen Transfer von Fredi Bobic gefallen. Borussia Mönchengladbach hat inzwischen Interesse an einer Verpflichtung des Ex-Nationalspielers bestätigt und Verhandlungen mit dem BVB aufgenommen. Weiterhin im Raum steht jedoch auch eine Rückkehr des 30 Jahre alten Stürmers zum englischen Premier-League-Klub Bolton Wanderers, an den ihn die Dortmunder im Frühjahr ausgeliehen hatten.

Der zum Saisonende beim BVB ausgemusterte Mittelfeldspieler Miroslav Stevic steht angeblich vor einem Wechsel in die japanische J-League. Dem Jugoslawen, der zu Jahresbeginn ein Angebot des 1. FC Kaiserslautern ausgeschlagen hatte, soll ein finanziell attraktives Angebot vorliegen.

Assauer weist Kritik an Personaldecke zurück

Auch Rudi Assauer hat angesichts der Verletztenmisere beim Pokalsieger FC Schalke 04 einen Tag vor dem Bundesliga-Start weitere Neuverpflichtungen angekündigt. Gleichzeitig wehrte sich der aus dem Urlaub zurückgekehrte Manager am Donnerstag aber gegen die zuletzt von einigen Spielern und Trainer Frank Neubarth geäußerte Kritik an der angeblich zu dünnen Personaldecke. "Ich kann das Gejammere nicht mehr hören. Das geht jetzt schon seit Wochen so", schimpfte Assauer.

Fakt sei, dass die Schwere der Verletzung von Abwehrspieler Nico van Kerckhoven, der mit einem Meniskus- und Knorpelschaden rund drei Monate ausfällt, erst seit einer Woche feststehe. "Dieser Ausfall tut richtig weh", gab Assauer zu. Dagegen seien Marc Wilmots, Tomasz Waldoch und Niels Oude Kamphuis lediglich "Kurzzeitverletzte", die ein "panisches Verhalten" nicht rechtfertigen würden. Gleichwohl behalte man den Stichtag für Transfers, den 31. August, im Auge.

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