Lavagna dementiert Gerüchte
Argentinische Bankeinlagen werden nicht freigegeben

Die argentinischen Bankeinlagen, die seit Dezember weitgehend eingefroren sind, werden nicht wieder freigegeben. Argentiniens Wirtschaftsminister Roberto Lavagna trat am Freitag entsprechenden Gerüchten entgegen.

vwd BUENOS AIRES. Die Bankkunden hätten bis zum 17. Juli Zeit, um im Tausch für ihre Einlagen drei-, fünf- oder zehnjährige Staatsanleihen, so genannte BODEN-Bonds, zu akzeptieren. Dieser Termin werde auch nicht verlängert, erklärte Lavagna und entkräftete damit diesbezügliche Spekulationen von Seiten der Medien und einiger Analysten.

BODEN-Bonds dürften auch nicht von Unternehmen dazu benutzt werden, ihre Steuern oder andere Verpflichtungen an die Regierung abzuzahlen, so Lavagna weiter. In den vergangenen Tagen haben nach Angaben der Banken nur acht bis zehn Prozent der Bankkunden ihre Einlagen umgetauscht. Die Regierung hatte mit deutlich regerem Interesse gerechnet; auf Grund der spärlichen Resonanz hatten einige Volkswirte den Regierungsplan bereits als gescheitert bezeichnet.

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