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„Leanders Passion“: Frauenmörder sucht die perfekte Melodie

In seinem Roman „Leanders Passion“ versetzt Rainer Cordts seine Leser in die Residenzstadt Ludwigsburg. Mehrere Komponisten ringen im Jahr 1756 um die Ehre, mit ihrem Werk das neue Opernhaus des Herzogs Carl Eugen von Württemberg eröffnen zu dürfen. Mit einer außergewöhnlichen Gabe sorgt der Wanderbursche Leander Lautenschläger für Aufsehen: Er riecht Töne und er schmeckt Farben.

dpa MÜNCHEN. In seinem Roman "Leanders Passion" versetzt Rainer Cordts seine Leser in die Residenzstadt Ludwigsburg. Mehrere Komponisten ringen im Jahr 1756 um die Ehre, mit ihrem Werk das neue Opernhaus des Herzogs Carl Eugen von Württemberg eröffnen zu dürfen. Mit einer außergewöhnlichen Gabe sorgt der Wanderbursche Leander Lautenschläger für Aufsehen: Er riecht Töne und er schmeckt Farben.

Und das junge Musikgenie arbeitet an einer einzigartigen Komposition. Doch nur die ekstatische Lust der Frauen oder aber ihre Todesangst verschaffen dem tauben Leander musikalische Inspiration. Und so wird er, getrieben von der Idee des perfekten Meisterwerkes, zum Frauenmörder. Cordts vermengt Historisches und Psychologie, Krimi, Erotik und Musik, Trauer und Liebe mit einer bildhaften Sprache in seinem Roman. "Leanders Passion" ist das erste Werk des früheren Journalisten und Wahlfrankfurters.



Rainer Cordt

Leanders Passion

Heyne Taschenbuch Verlag, München

420 S. Euro 9,00

Isbn 3-45387-956-2 261710

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