Lebensgefährliche Sport
Britin bricht Rekord im Freitauchen

Ohne Luft zu holen ist eine Britin 122 Meter tief in die Karibik getaucht und hat Zeitungsberichten zufolge damit einen Rekord in einer der schwersten Tauchkategorien gebrochen.

Reuters LONDON. Tanya Streeter hielt für ihren Tauchgang drei Minuten und 38 Sekunden lang die Luft an, wie britische Zeitungen am Dienstag berichteten. Die 30-Jährige brach damit den Rekord für Frauen in einer Kategorie des Freitauchens. Dabei ist für den Abstieg ein Schlitten erlaubt, der sie ihn die Tiefe führt. Auftauchen musste Streeter jedoch aus eigener Kraft. Mit ihrem Tauchgang am Montag nahe der Turks- und Caicosinseln schlug sie auch fast den Rekord der Männer.

Tauchen in solchen Tiefen ohne Sauerstoffgerät gilt als sehr gefährlich, einige Sportler mussten bereits dabei ihr Leben lassen. Wenn der Taucher unter Wasser geht, steigt der Druck und die Lungen werden zusammengedrückt. Außerdem kann der zeitweilige Sauerstoffmangel zur Bewusstlosigkeit führen.

"Ich habe gezeigt, dass Freitauchen sicher und verantwortlich betrieben werden kann", zitierte der "Daily Telegraph" Streeter. Mit zahlreichen Übungen und Techniken habe sie sich darauf vorbereitet, in die extreme Tiefe vorzustoßen.

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