Lebensversicherungen sind beliebt
Deutsche sind in Europa die "Börsenmuffel"

Trotz des Börsenbooms der vergangenen Jahre haben nur neun Prozent der Deutschen Aktien. Sie sind damit die "Börsenmuffel" in Europa.

dpa-afx FRANKFURT. Das ergab eine am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichte GfK-Untersuchung im Auftrag des "Wall Street Journal Europe" vom Frühjahr 2001. Für die Studie waren rund 9.400 Europäer in zwölf Ländern befragt worden. Danach hatten in Schweden 35 % der Befragten Aktien, in Belgien 20 % und in Großbritannien 19 %.

Gefragt wurde auch nach Vorlieben bei der Geldanlage. Wenn sie heute 50.000 Euro (97.800 DM) zur Verfügung hätten, würden 26 % der Deutschen das Geld in Anleihen stecken. Nur 10 % würden Aktien kaufen. Im westeuropäischen Durchschnitt war dagegen ein Viertel der Befragten bereit, das Geld in Aktien zu investieren. Besser schnitten Aktienfonds in der Gunst der deutschen Anleger ab: 25 % der Befragten würden Fonds bevorzugen, bei denen die Risiken stärker gestreut sind.

Hoch im Kurs steht bei den Deutschen immer noch das nicht sehr zinsträchtige Sparbuch, das 55 % der Befragten besitzen. In Frankreich, Spanien und Belgien war diese Anlageform mit einem Anteil zwischen 75 und 67 % allerdings noch verbreiteter. Beliebt als Geldanlage sind weiterhin Lebensversicherungen, die 44 % der Befragten in Deutschland und 48 % in Großbritannien besitzen. Bei der Niederländern waren es dagegen nur sieben Prozent.



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