"Legende Milla überbieten"
Winfried Schäfer - Kameruns Erfolgscoach

Die WM-Qualifikation geschafft und die Afrikameisterschaft gewonnen - Kameruns deutscher Nationaltrainer Winfried Schäfer fährt voller Selbstbewusstsein zur Fußball-WM nach Japan und Südkorea.

sid JAUNDE. Noch vor weniger als einem Jahr war der Blondschopf arbeitslos und suchte nach den Querelen um seinen Rausschmiss bei Zweitligist Tennis Borussia Berlin verzweifelt einen Job, nun will der 52-Jährige auf höchstem Niveau ausgerechnet die deutschen Nationalelf am 11. Juni im WM-Vorrundenduell ärgern.

"Es ist schon ein seltsames Gefühl, gegen sein eigenes Land zu spielen", gibt Schäfer zu. Der frühere Coach des Karlsruher SC und des VfB Stuttgart lebt immer noch größtenteils mit seiner Frau im Badischen. In Kameruns Hauptstadt Jaunde bewohnt der Ex-Profi von Borussia Mönchengladbach und des KSC lediglich ein Apartment. Die meisten seiner Schützlinge stehen schließlich bei Spitzenklubs in Europa unter Vertrag.

Das Minimalziel für die WM macht Schäfer nicht von einem bestimmten Ergebnis abhängig: "Wir müssen es schaffen, dass überall auf der Welt, wenn der Name Kamerun fällt, nicht mehr von Roger Milla gesprochen wird. Wir wollen deshalb versuchen, diese Legende zu überbieten."

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