Lehrer festgenommen
Pakistan: Widerstand gegen US-Beteilgung an Razzien

In Pakistan ist es zu Widerstand gegen die angebliche Beteiligung von US-Truppen an Razzien gegen mutmaßliche Islamistenschulen gekommen.

dpa ISLAMABAD. In Miranshah an der Grenze zu Afghanistan protestierten 1 500 bewaffnete Männer gegen die USA und die pakistanische Regierung. Das berichteten Augenzeugen am Montag. Die Männer wollten nur pakistanische Soldaten in eine Schule im nahe gelegenen Dorf Noorak lassen, nicht aber US-Soldaten.

Am Donnerstag war ein Lehrer einer anderen Schule vorübergehend festgenommen worden, der Kontakte zur Terrorgruppe El Kaida gehabt haben sollte. Auch das hatte Proteste ausgelöst.

In Miranshah heißt es, dort seien 500 US-Soldaten stationiert. In den USA hatte die "Washington Post" in der vergangenen Woche berichtet, US-Spezialeinheiten seien im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet an verdeckten Aktionen beteiligt.

Pakistans Militärmachthaber Pervez Musharraf hatte am Sonntag die Beteiligung von US-Kampftruppen dementiert und gesagt, pakistanische Sicherheitskräfte würden bei den Einsätzen lediglich von technischen Experten aus den USA unterstützt.

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