Leichathletik-WM
Struktur der Wettbewerbe erschwert die Vermarktung

Die Vermarktung einer Leichtathletik-Weltmeisterschaft gehört nicht zu den Selbstläufern wie zum Beispiel Fußball, die Formel 1 oder Olympische Spiele.

hpk EDMONTON. Eine Vermarktung der Sportart scheitert nach Expertenansicht weniger an der Dopingproblematik, sondern an der undurchsichtigen Struktur der Wettbewerbe. "Wir haben festgestellt, dass die Dopingdiskussion bei den Konsumenten keinen negativen Einfluss auf das Image der Leichtathletik hat.

"Doping ist nicht das große Problem der Leichtathletik, das große Problem dieser Sportart ist die Struktur. Die Mehrheit der Konsumenten versteht bei der Vielzahl der verschiedenen Meetings nicht, worum es geht", ist der Marketing-Chef der WM in Edmonton, Stephan Brubacher, überzeugt. Der Schweizer möchte die Struktur vereinfachen. "Es gibt die Golden League, Grand Prix I, Grand Prix II und andere Meetings, aber keiner weiß mehr, was wichtig ist." Deshalb wünscht er sich, dass das System in Zukunft für Athleten und Zuschauer transparent wird.

Statt der vielen Kategorien der Sportfeste soll es nur noch die Golden League und einen soliden Unterbau geben. Denn die Vermarktung einer Weltmeisterschaft hängt davon ab, welches Image sich die Leichtathletik in der übrigen Saison aufbaut. Und das ist mit der derzeitigen Struktur sehr schlecht.

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