Leicht über den Erwartungen
Johnson & Johnson steigert Quartalsgewinn

Der US-Pharma- und Medizingerätehersteller Johnson & Johnson (J&J) hat dank starker Umsätze mit verschreibungspflichtigen Medikamenten im dritten Quartal seinen Gewinn um ein Fünftel gesteigert. Zugleich hob das in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2002 etwas an.

Reuters NEW YORK. Der Gewinn habe im abgelaufenen Quartal auf 1,8 (Vorjahreszeitraum 1,529) Mrd. $ oder 0,60 (0,49) $ je Aktie zugelegt, teilte das im Dow-Jones-Index gelistete Unternehmen am Dienstag mit. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten im Mittel 0,59 $ je Aktie prognostiziert. Der Quartalsumsatz stieg um 12,7 % auf 9,1 Mrd. $. Zu den in Deutschland bekannten Produkten von J&J gehören unter anderem Neutrogena-Hautpflegeprodukte, Bebe-Babypflegeprodukte sowie o.b.-Damenhygiene und das Arzneimittel Imodium.

J&J-Finanzchef Robert Darretta hob die Gewinnprognose für den Konzern für 2002 leicht auf 2,26 $ je Aktie von bislang 2,25 $ je Aktie an. "Es ist eindeutig, dass das Geschäft stark bleiben wird", sagte Darretta bei einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die 116 Jahre alte Firma gehört zu den profitabelsten US-Pharmakonzernen.

Die Aktien von J&J lagen gegen Mittag in New York knapp 2 % im Plus bei 58,93 $. Die Papiere haben seit Jahresbeginn rund 2 % an Wert verloren und damit deutlich besser abgeschnitten als die Pharmabranche im Durchschnitt sowie der Dow-Jones-Index. Der Pharma-Index der American Stock Exchange verlor ebenso wie der Dow-Jones-Index seit Januar rund 21 % an Wert.

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