Leichtathletik
Ausschluss der Griechen in Schwebe

Der Wunsch nach sauberen Spielen ist groß. Aus dem Grund deutete einen Tag vor den entscheidenden Sitzungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vieles auf einen Ausschluss der beiden griechischen Sprintstars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou von den Athen-Spielen hin.

HB ATHEN. Dabei geht es beim Durchsetzen der "Null-Toleranz"-Politik von IOC-Präsident Jacques Rogge um eine juristisch wasserdichte Beweiskette für einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln. "Es sind die Fakten, die wir herausarbeiten müssen", sagte Thomas Bach. Der deutsche IOC - Vizepräsident spielt bei dem Verfahren als Vorsitzender der Disziplinarkommission und Mitglied des Exekutivkomitees am Montag eine Schlüsselrolle.

Die Urteilsfindung könnten Doping-Verdächtigungen aus der Vergangenheit des Duos beeinflussen. So haben Kenteris und Thanou bereits am 28. Juli ihre Meldepflicht verletzt und waren von Doping-Fahndern in Tel Aviv vergeblich aufgesucht worden. Wie der Leichathletik-Weltverband IAAF am Sonntag mitteilte, wurde eine weitere Zielkontrolle nach dem 30. Juli in Chicago veranlasst. Beide waren wieder nicht auffindbar gewesen.

Obwohl ab dem 30. Juli, dem Tag der Eröffnung des Olympischen Dorfes in Athen, das IOC die Hoheit über die Tests hat, wird die IAAF diese so genannte "Now Show" ebenfalls als Verstoß gegen die Regeln werten, hieß es. Eine dreimalige Verweigerung einer Kontrolle innerhalb von 18 Monaten wird von der IAAF mit einer zweijährigen Sperre geahndet.

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