Leichtathletik
Kugelstoßer Sack knapp am Finale vorbei

Zum Auftakt der olympischen Leichtathletik-Wettbewerbe in Peking scheiterte Kugelstoßer Peter Sack als erster Deutscher. Um einen Zentimeter verpasste der Leipziger Europacupsieger vor 50 000 Zuschauern mit 20,01m in der Qualifikation das Finale am Abend. Erstmals in der Olympia-Geschichte reichten in Peking 20 Meter nicht zum Vorstoß in den Endkampf.

"Ich bin stinkig. Ich habe schlecht gestoßen und kein Glück gehabt. Es kotzt mich an, dass der eine Zentimeter fehlt", meinte der 29 Jahre alte Sachse, der bei sechs Großereignissen zum fünften Mal das Finale verpasste. Wegen eines Muskelteilrisses in der rechten Wade war der Neubrandenburger Europameister Ralf Bartels nicht angetreten und hatte die Zahl der in Peking vertretenen deutschen Leichtathleten mit seiner Absage am Vortag bereits auf 59 dezimiert.

Bester in der Qualifikation war mit 21,04m der Pole Tomasz Majewski, Dritter der Hallen-WM. In Gruppe B verzeichnete der Olympiazweite Adam Nelson (USA) mit 20,56m die größte Weite. Auf der Strecke blieben der Olympiadritte Joachim Olsen (Dänemark/19,74m) und wie schon bei der WM 2007 in Osaka der Spanier Manuel Martinez (19,81), 2004 Olympiavierter.

© SID

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