Leichtathletik Olympia
Deutsche Speerwerfer erleben ein Desaster

Stephan Steding und Alexander Vieweg haben in der Qualifikation der Speerwerfer restlos enttäuscht. Mit 70,05 und 67,49m landete das deutsche Duo nur auf den Plätzen 32 und 35.

Die beiden deutschen Speerwerfer Stephan Steding und Alexander Vieweg haben das Finale bei den Olympischen Spielen in Peking deutlich verpasst. Der Hannoveraner Steding schied am siebten Leichtathletik-Tag auf einem enttäuschenden 32. Platz mit 70,05 Metern in der Qualifikation aus. Der für Saarbrücken startende Vieweg kam sogar nicht über Platz 35 und 67,49 Meter hinaus.

"Mit so einer Leistung sollte man eigentlich nicht bei Olympia aufwarten. Ich hatte Hände wie Schmierseife, dabei haben wir mit nassen Speeren trainiert", sagte der frustrierte U23-Europameister.

Das ebenfalls schwache Ergebnis des 26 Jahre alten Steding war auch auf seine Rückenbeschwerden zurückzuführen, die selbst mit Schmerztabletten nicht zu lindern waren. "Ich habe in zwei, drei Wirbelgelenken eine Entzündung. Es wurde nach und nach immer schlimmer", sagte Steding. Als Bester schloss der Lette Vadims Vasilevski die Qualifikation mit 83,15 Metern ab. Der vom deutschen Ex-Weltrekordler Uwe Hohn betreute Jahresweltbeste Jarrod Bannister aus Australien schaffte mit 79,79 Metern als Elfter geradeso den Sprung ins Finale der besten Zwölf. Das Finale wird am Samstag (19. zehn Uhr/13.10 Uhr Mesz) ausgetragen.

© SID

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