Leichtathletik Olympia
Friedrich fiebert Hochsprung-Wettbewerb entgegen

Am Donnerstag beginnt für die Hochspringerinnen der Olympia-Wettkampf. Ariane Friedrich will dabei erstmals seit 1992 wieder für eine deutsche Medaille in dieser Disziplin sorgen.

Nach 13 Stunden Flug vom Trainingslager der deutschen Leichtathleten in Japan schwebte Ariane Friedrich via Seoul am Olympiaschauplatz Peking ein. "Die Zeit der Vorbereitung war lange genug. Ich will jetzt springen, langsam kriege ich den Koller", sagt die Weltranglisten-Zweite (2,03m).

Das Warten hat ein Ende, am Donnerstag beginnt im "Vogelnest" die Hochsprung-Qualifikation. Am Samstag hofft Friedrich dann auf die erste deutsche Medaille ihrer Diszipin seit dem Olympiasieg von Heike Henkel 1992 in Barcelona. "Ich will ins Finale - und dann angreifen."

"Ariane ist gesund, hat gut trainiert und Spitzenleistungen in den Zubringerwerten geboten", sagt Trainer Günther Eisinger. Zwar steht 2008 nur Kroatiens Weltmeisterin Blanka Vlasic (2,06) vor der Frankfurterin in der Weltrangliste, darüber hinaus zwei Russinnen mit 2,03m. Doch Eisinger warnt: "Es gibt acht Frauen, die in den Kampf um die Medaillen eingreifen können."

Auch Zehnkämpfer sind fit und vorbereitet

Fit sind laut Jürgen Mallow, Cheftrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) auch die drei Zehnkämpfer. "Sie haben gut trainiert, auch sie freuen sich auf den Start." Der WM-Fünfte Andre Niklaus (Berlin) will seine Bestleistung vom fünften WM-Rang 2007 in Osaka steigern (8 371). Auch Arthur Abele (Ulm), Sieger der deutschen WM-Qualifikation mit 8 372 Zählern, will an den Bereich der Medaillen heranrücken. Zumindest unter den Top Ten landen kann der Uerdinger Michael Schrader (8 248), Aufsteiger der Saison.

© SID

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