Leichtathletik Olympia
Friedrich zieht souverän ins Finale ein

Mit übersprungenen 1,93m hat Ariane Friedrich den Endkampf im Hochsprung erreicht. Die Frankfurterin leistete sich nur bei 1,89m einen Fehlversuch.

Ariane Friedrich hat sich im Vorkampf des olympischen Hochsprungs keine Blöße gegeben und souverän das Finale am Samstag erreicht. Der Frankfurterin reichten im ersten Versuch übersprungene 1,93m, um unter den besten 15 zu sein. Ursprünglich waren drei Zentimeter mehr gefordert gewesen, doch angesichts der schlechten Witterungsbedingungen brach die Jury vorzeitig ab und nahm drei Springerinnen mehr als vorgesehen mit in den Endkampf.

Zu den Finalteilnehmerinnen zählen auch alle weiteren Favoritinnen. Die kroatische Weltmeisterin Blanka Vlasic leistete sich bei 1,93m wie auch Friedrich bei 1,89m einen Fehlversuch, die russische Olympiasieger Jelena Slessarenko übersprang 1,93m erst im dritten Anlauf.

Ariane Frierich wünscht sich ähnlich wie in der Qualifikation auch am Samstag im Finale Regen. "Ich weiß, dass andere damit nicht gut zurecht kommen", sagt die Polizeikomissarin. Die 24-Jährige, die die erste deutsche Hochsprung-Medaille bei Olympia seit dem Gold von Heike Henkel (Leverkusen) 1992 in Barcelona gewinnen möchte, hat im Regen "speziell trainiert" und glaubt: "Regen ist meine Chance."

© SID

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