Leichtathletik Olympia
Hürdenläuferin Halkia positiv getestet

Die griechische Hürdenläuferin Fani Halkia ist positiv auf das verbotene Steroid Methyltrienolon getestet worden. Dies bestätigte das Internationale Olympische Komitee.

400-m-Hürden-Olympiasiegerin Fani Halkia hat die Liste der in den letzten Monaten wegen Dopings suspendierten griechischen Sportler auf 16 erhöht. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigte am Sonntag, im Urin der 29-Jährigen seien im Trainingslager in Japan Spuren anaboler Steroide gefunden worden. Es handelt sich dabei um Methyltrienonlon, besser bekannt als M3.

Die Überraschungssiegerin der Sommerspiele 2004 in Athen verließ Stunden vor ihrem Vorlauf am Sonntag das Olympische Dorf, um zurück in die Heimat zu fliegen. Halkia, die sich nach ihrem Olympiasieg von Athen nur selten bei Wettkämpfen gezeigt hatte, bezeichnete das Testergebnis als völlig unverständlich.

Ein IOC-Sprecher erklärte, auch vor Öffnung der B-Probe seien Maßnahmen gegen Halkia möglich. Im Laufe des Sonntags will die Disziplinarkommission des IOC den Fall beraten.

Die bei Halkia gefundene Substanz hatte sich auch in den meisten Proben der griechischen Sportler gefunden, die zuletzt positiv getestet worden waren. Darunter befanden sich elf Gewichtheber, ein Schwimmer, ein Ruderer sowie zwei weitere Leichtathleten. Zu ihnen zählte am Eröffnungstag der Spiele Sprinter Tassis Gousis.

© SID

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