Leichtathletik Olympia
Pistorius verpasst Peking-Ticket

Die Olympischen Spiele 2008 werden ohne den unterschenkelamputierten südafrikanischen 400m-Läufer Oscar Pistorius stattfinden. Er verpasste in Luzern erneut die geforderte Norm.

Der unterschenkelamputierte Leichtathlet Oscar Pistorius hat die Olympia-Qualifikation über 400m knapp verpasst. Der Südafrikaner, der beidseitig auf Carbonprothesen läuft, erzielte beim Meeting in Luzern in 46,25 Sekunden zwar eine persönliche Bestzeit, blieb aber dennoch sieben Zehntelsekunden über der geforderten Norm. Damit bleibt Pistorius nur noch die Hoffnung auf einen Start in der südafrikanischen Staffel.

Pistorius hatte Mitte Mai vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS durchgesetzt, dass er auch bei Wettkämpfen der Nicht-Behinderten zugelassen wird. Der Leichtathletik-Weltverband (Iaaf) hatte zuvor den Mann aus Pretoria unter Bezug auf Regel 144.2 für alle Wettbewerbe mit Nichtbehinderten gesperrt. Pistorius habe durch die Prothesen einen zu großen Vorteil gegenüber normalen Athleten, lautete die Argumentation der Iaaf.

© SID

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