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Leichte Entspannung

Am Dienstag schlossen beide New Yorker Indizes zwar in der Gewinnzone. Doch von den Verlusten des Vortages konnten sich die Börsen nur leicht erholen. Der Dow Jones Index schloss auf 10.290 Zählern mit einem Gewinn von 82 Punkten. Der Nasdaq Index schaffte es immerhin, wieder die psychologisch wichtige 2.000-Punkte-Marke zu erklimmen. Er schloss auf 2014 Punkten, 4,75 Prozent über dem Schlussstand vom Montag.

Cisco

Systems und Microsoft stachen als Gewinner des Tages hervor. Beide Unternehmen hatten am Montag kräftig verloren. Ciscos CEO John Chambers hatte am Dienstag auf einer Merrill Lynch Konferenz angedeutet, dass der Netzwerkausstatter Aktien zurückkaufen will. Die geplante Aktion soll den Markt ein optimistisches Zeichen senden, so Chambers. Trotzdem sei, was die schwindende Nachfrage der Kunden betrifft, keine Wende in Sicht. Auch andere Netzwerkausstatter wie Ciena und Juniper Networks, die in den vergangenen Sitzungen verloren hatten, konnten sich erholen.



Mit vier Prozent konnte auch Voicestream zulegen. Die Aktionäre der Mobiltelefongesellschaft haben die Fusion mit der Deutschen Telekom genehmigt. Jetzt muss die Übernahme nur noch von der US-Regulierungsbehörde FCC gebilligt werden, bevor sie im Juni wie geplant vollzogen werden kann.



Schwach tendierten defensive Werte wie Coca-Cola, PepsiCo, Philip Morris sowie die Pharmaaktien Pfizer, Bristol-Myers Squibb und Merck. Als Dow Jones Verlierer ging 3M aus dem Rennen.



Auf der Gewinnerseite des Börsenbarometers der 30 US-Standardwerte stand General Electric. Der Mischkonzern bestätigte, das angepeilte zweistellige Gewinnwachstum 2001 einzuhalten. Zudem werde man durch die Fusion mit Honeywell drei Milliarden Dollar einsparen können - fast doppelt so viel wie bisher erwartet. Auch Honeywell konnte von dieser Nachricht profitieren.



In die Tiefe ging es für Delta Airlines. Die Fluggesellschaft erwartet für das laufende Quartal einen Verlust von mehr als 110 Millionen Dollar. Ein Disput mit den Piloten hatten dazu geführt, dass viele Kunden der Business-Klasse ihre Flüge abgesagt hatten, weil Deltas Pünktlichkeit nicht mehr gewährleistet war. Zusammen mit Delta fielen auch UAL, der Mutterkonzern von United Airlines, und AMR, der Mutterkonzern von American Airlines.

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