Leichte Gegner in Europapokal-Wettbewerben
Handball-Bundesligisten können für 3. Runde planen

Die Handball-Bundesligisten können bereits für die 3. Runde der Europapokal-Wettbewerbe planen. Die Auslosung in der Geschäftsstelle des Europäischen Handball-Verbandes (EHF) in Wien bescherte am Dienstag dem THW Kiel, dem TuSEM Essen sowie den Frauen des FHC Frankfurt/Oder ausnahmslos leichte Gegner.

dpa WIEN/LEIPZIG. Auch der deutsche Frauen-Meister DJK/MJC Trier liebäugelt mit dem Einzug in die Gruppenspiele der Champions League. Nach einem Erfolg über Madeira Andebol SAD würde das Team in der 2. Qualifikations-Runde auf RK Piran (Slowenien) treffen.

Der THW Kiel will sich die strapaziöse Hinspiel-Reise zum Auftakt- Gegner RK Izvidac Ljubuski nach Bosnien-Herzegowina ersparen. "Es wird nicht so einfach sein, das Heimrecht abzukaufen, auch wenn wir uns das wünschen. Unser Coach Noka Serdarusic hat als gebürtiger Kroate beste Kontakte nach Bosnien. Wir werden es versuchen", kündigte Kiels Manager Uwe Schwenker an. Sportlich ist die Mannschaft aus West-Herzegowina (220 km südwestlich von Sarajewo) keine bedeutende Herausforderung. "Von der Spielstärke her müssen wir die Runde klar überstehen", urteilte Schwenker.

Noch keine detaillierten Reisepläne kann TuSEM Essen schmieden. Der Kontrahent wird in der Erstrundenpartie am 13./14. sowie 20./21. September zwischen Kutaisi-Kutaisi aus Georgien und Polva Serviti aus Estland ermittelt. Der DHB-Pokalfinalist hat am 11./12. Oktober zuerst ein Auswärtsspiel. Das Rückspiel findet eine Woche später statt.

Der FHC Frankfurt/Oder trifft im 83. Europapokalspiel der Vereins- Geschichte erstmals auf ein Team aus Luxemburg. Gegen den HBC Bascharage muss der DHB-Pokalsieger der Frauen ebenfalls zuerst reisen. "Ich kenne die Mannschaft nicht. Ich weiß nur, dass der Spielort unweit von Trier liegt. Von der Papierform her müsste es eine klare Sache zu unseren Gunsten werden. Ich meine schon, dass wir ein gutes Auftaktlos erhalten haben", sagte Trainer Dietmar Rösicke. Und Mannschaftskapitän Raissa Tichonowitsch ergänzte: "Luxemburg ist ja wahrlich keine Handball-Größe."

Noch vor dem ersten Spiel stehen für den DJK/MJC Trier die nächsten Gegner fest. Bei einem Auftakt-Erfolg gegen Madeira spielt der deutsche Frauen-Meister in der 2. Runde der Champions-League- Qualifikation gegen RK Piran/Slowenien. "Wir hatten großes Losglück. Wenn wir die erste Hürde Madeira meistern, dann haben wir auch eine Riesenchance, in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Denn ich halte Erstrunden-Gegner Madeira für stärker als die Sloweninnen", meinte Trainer Dago Leukefeld. Sollte sich Portugals Meister als zu stark erweisen, muss Trier in den EHF-Cup-Wettbewerb. Dort wäre dann Slovan Duslo Sala (Slowakei) der Kontrahent.

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