"Leichter Aufwärtstrend abzusehen"
Sony behauptet sich als Marktführer

Sony Deutschland hat trotz wirtschaftlicher Flaute seine Position als Marktführer behauptet und zeigt sich optimistisch für die Zukunft. Das Unternehmen baute im Markt für Konsumentenelektronik im Juni und Juli nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung GfK seinen Marktanteil im Vergleich zu den beiden Vormonaten von 10,4 auf 11,3 Prozent aus. "Es ist ein stabiler, leichter Aufwärtstrend abzusehen", sagte Leopold Bonengl, Chef von Sony Deutschland am Donnerstag auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin.

HB/dpa BERLIN. "Wir werden mit der IFA diesen Schub mitnehmen, und das gilt auch für die gesamte Industrie." Die Funkausstellung sei die wichtigste Order-Messe für Produkte der Konsumentenelektronik, sagte Bonengl. Die wirtschaftliche Situation helle sich ein wenig auf. Die Stimmung für Anschaffungen von elektronischen Geräten sei jedoch weiterhin "wackelig". Die angekündigten Reformvorhaben der Politik müssten jetzt "auf den Punkt gebracht" werden.

Sony Deutschland will künftig durch eine Stärkung der Marke sowie durch neue Anwendungen und Dienstleistungen wachsen. Dazu solle auch die Erschließung von Märkten durch die Digitalisierung und Vernetzung von Geräte betragen. Die Entwicklung des Marktes werde vor allem durch die zunehmenden Breitbandzugänge voran getrieben, sagte Bonengl. Das Unternehmen präsentierte auf der IFA unter anderem einen Media-Adapter, der drahtlos den Computer mit dem Fernseher verbindet und so den Austausch von digitalen Fotos oder Videos ermöglicht. Der "Network Media Receiver" soll zusammen mit einem Desktop-Rechner in jeweils zwei Varianten im Oktober dieses Jahres auf den Markt kommen.

"Die Verbindung von PC und TV ist ein Trend, der sich gerade in den letzten sechs bis neun Monaten entwickelt hat", sagte Jürgen Thiel, Deutschland-Chef des Chipherstellers Intel. Durch die Digitalisierung von Daten, Bildern, Musik und Filmen wachse die PC- Technologie mit den Geräten der Konsumentenelektronik immer schneller zusammen. Der Markt für das vernetzte Zuhause werde voraussichtlich im Jahr 2005 seinen großen Durchbruch erleben und sich dann zum Massenmarkt entwickeln.

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