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Leichterer Beamten-Zugang zu gesetzlichen Krankenkassen

SPD und Grüne wollen nach Informationen der „Berliner Zeitung“ Beamten einen leichteren Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung ermöglichen. Das ergebe sich aus einem Detail eines Gesetzentwurf der Koalition zur Pflegeversicherung, berichtet das Blatt.

dpa BERLIN. SPD und Grüne wollen nach Informationen der "Berliner Zeitung" Beamten einen leichteren Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung ermöglichen. Das ergebe sich aus einem Detail eines Gesetzentwurf der Koalition zur Pflegeversicherung, berichtet das Blatt.

Danach sollen künftig Beamte, die sich gesetzlich versichern wollen, die Hälfte des Beitrags vom Staat ersetzt bekommen. Sie wären damit Arbeitnehmern gleich gestellt.

Bisher ist die gesetzliche Krankenversicherung für die Beamten keine Alternative, weil sie die Beträge allein bezahlen müssen. Beamte sind daher in der Regel privat versichert, da in diesem Fall der Arbeitgeber einen Teil der Rechnungen bezahlt. Ein Wechsel der Staatsdiener in die gesetzliche Krankenversicherung halten SPD und Grüne laut Zeitung für wünschenswert, weil die Einbeziehung von Beamten und auch Selbstständigen das Kernelement der von beiden Parteien angestrebten Bürgerversicherung ist. Die Neuregelung solle zunächst nur für die 300 000 Bundesbeamten gelten.

Die vom SPD-Vorstand eingesetzte Arbeitsgruppe unter Leitung der Parteilinken Andrea Nahles wird nach Informationen der "Berliner Zeitung" bei ihrer Abschlusssitzung am Donnerstag mit großer Mehrheit ein Konzept zur Bürgerversicherung verabschieden. Berichte, wonach die Arbeitsgruppe zerstritten sei, hätten SPD-Kreise zurückgewiesen. Die Empfehlungen sollen Ende der Woche von den SPD-Spitzengremien beraten und am Sonntag vorgestellt werden.

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