Leistungssteigerung angepeilt
Fresenius strafft Geschäftsbereiche

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius strafft seine Organisationsstruktur.

Reuters BAD HOMBURG. Mit Wirkung zum 1. Januar 2003 sollen die vier Geschäftsbereiche der Blutbehandlungs- und Infusionstechnologie-Sparte Fresenius HemoCare innerhalb der Gruppe neu zugeordnet werden, teilte Fresenius am Mittwoch in Bad Homburg mit. HemoCare ist der kleinste Bereich innerhalb des Fresenius-Konzerns mit einem Umsatzanteil von drei Prozent am gesamten Konzernumsatz in den ersten neun Monaten.

Nach dem Schritt soll der Fresenius-Konzern dann nur noch drei selbstständige Einheiten aufweisen und zwar die im Dax gelistete Dialysetochter Fresenius Medical Care, die im Bereich Ernährungs- und Infusionstherapie tätige Fresenius Kabi und den Gesundheitsdienstleister Fresenius ProServe. Mögliche Synergieeffekte aus der Neuorganisation bezifferte Fresenius nicht.

Mit dem Schritt solle die Leistungsfähigkeit der Gruppe erhöht werden, hieß es. Die einzelnen Einheiten könnten dadurch "schlagkräftiger operieren und den Bedürfnissen der Märkte stärker entsprechen", begründeten die Bad Homburger die Umstrukturierung.

In den ersten neun Monaten erwirtschaftete der Bereich Fresenius HemoCare einen Umsatz von 169 Millionen Euro, ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm auf sieben von zuvor sechs Millionen Euro zu. Die im MDax-notierte Fresenius-Aktie reagierte am Mittwoch zunächst kaum auf die Mitteilung und lag mit 34,50 Euro 0,3 Prozent im Plus.

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