Leitzinsen bleiben bei 3,75 %
EZB lässt Leitzinsen unverändert

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag wie von einer knappen Mehrheit der Experten erwartet die Leitzinsen unverändert belassen.

dpa/vwd WIEN. Wie die EZB im Anschluss an die Sitzung des EZB-Rates in Wien und die routinemäßige Überprüfung der Geldpolitik mitteilte, verbleibt der als Geldmarktleitszins geltende Mindestbietungssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte bei 3,75 Prozent. Die weniger maßgeblichen Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungs- und Einlagefazilität betragen weiterhin 4,75 bzw 2,75 Prozent.



Die zwölf Länder der europäischen Währungsunion stehen nach Überzeugung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht am Rande einer Rezession. Das Wachstum im Euro-Raum werde 2001 zwar geringer ausfallen als erwartet, mit einem absoluten Rückgang des Bruttoinlandsproduktus sei aber nicht zu rechnen, betonte EZB - Präsident Wim Duisenberg nach der Sitzung des Europäischen Zentralbankrates in Wien. Er äußerte sich optimistisch, dass die Konjunktur im Euroland bereits Anfang 2002 wieder anziehen könne. Der Aufschwung werde aber bescheiden ausfallen.

Der EZB-Präsident verteidigte in Wien die Entscheidung des Zentralbankrates, die Leitzinsen nicht erneut zu senken. Nach der Rücknahme um 0,50 %punkte auf 3,75 % am 17. September wäre ein weiterer Zinsschritt ins Leere gegangen und hätte nicht vertrauensfördernd gewirkt. Der beste Beitrag der EZB zur Stabilisierung der Konjunktur sei, weiterhin eine Politik der Preisstabilität zu betreiben. Angesichts der rückläufigen Inflationsraten sei das aktuelle Zinsniveau der EZB angemessen.


Zeichen stehen günstig für neue Zinssenkungsrunden

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