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Lena erreicht Rekordstand in Jakutsk

Wie die Moskauer Nachrichtenagentur ITAR-TASS am Dienstag meldete, hat das Wasser bereits die Deichkrone in einigen Gebieten erreicht.

ap MOSKAU. Der sibirische Fluss Lena ist rund um die Großstadt Jakutsk auf einen Rekordstand angeschwollen. Wie die Moskauer Nachrichtenagentur ITAR-TASS am Dienstag meldete, hat das Wasser bereits die Deichkrone in einigen Gebieten erreicht. Gemessen wurde ein Wasserpegel von 8,87 Metern. Im Laufe des Tages wurde eine weitere Flutwelle erwartet, die noch einmal einen Anstieg um bis zu 1,50 Meter auslösen könnte. Nebel verhinderte den Einsatz von Kampfflugzeugen, die eine 30 Kilometer lange Eisblockade auf dem Fluss mit Bomben aufsprengen sollten.

Eine Arbeitsgruppe empfahl unterdessen, die vom Hochwasser großenteils zerstörte Stadt Lensk an anderer, höherer Stelle wieder aufzubauen, meldete ITAR-TASS weiter. Rund 1.800 Häuser wurden von den Fluten zerstört. Lediglich das Industriegebiet und Steinhäuser sollten erhalten werden, zerstörte Holzhäuser woanders aufgebaut werden. Eine endgültige Entscheidung wurde bis Mittwoch erwartet, hieß es weiter.

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