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Leo Kirch und Dieter Hahn wollen Kirch-Media nicht beraten

Firmengründer Leo Kirch und sein Stellvertreter Dieter Hahn werden die Film- und Rechtegesellschaft Kirch-Media nach ihrer Insolvenz nun doch nicht beraten.

rtr MüNCHEN. Kirch und Hahn hätten darauf verzichtet, Beraterverträge mit der Rechtegesellschaft KirchMedia zu schließen, sagte am Mittwoch ein Sprecher der Gesellschaft und bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Man habe sich über wesentliche Inhalte der Verträge nicht einigen können.

In Unternehmenskreisen hieß es, dabei sei es vor allem um Wettbewerbsbeschränkungen gegangen, durch die die beiden Manager exklusiv für KirchMedia hätten arbeiten müssen. Kirch und Hahn wollten sich aber die Möglichkeit weiterer unternehmerischer Tätigkeiten nicht nehmen lassen.

Die Gläubigerbanken und die neue Kirch-Media-Geschäftsführung wollten die beiden Manager Bankenkreisen zufolge ursprünglich wegen ihrer Erfahrung in der komplexen Kirch-Gruppe engagieren. Kirch und Hahn sollten demnach für eineinhalb bis zwei Jahre als Berater zusammen rund fünf Mill. ? erhalten.

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