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Leonor - gerade geboren und schon ein Problem

Letizia hat es wirklich nicht einfach. Die Frau des spanischen Thronfolgers Felipe kuriert sich noch von den Folgen des Kaiserschnitts, da werden sie und ihr Nachwuchs, die kleine Leonor, schon mit Hunderten von Aufgaben belastet.

Letizia hat es wirklich nicht einfach. Die Frau des spanischen Thronfolgers
Felipe kuriert sich noch von den Folgen des Kaiserschnitts, da werden sie
und ihr Nachwuchs, die kleine Leonor, schon mit Hunderten von Aufgaben
belastet. Die einflussreiche katalanische Organisation für ein
"multilinguistisches Spanien" forderte umgehend, dass Leonor in den vier
offiziellen Landessprachen erzogen wird und das die Eltern den Namen bitte
ebenfalls in diese Sprachen übersetzen und so ins Familienbuch eintragen
mögen: "Sehr traurig, dass das noch nicht passiert ist." Aber als wäre das
nicht schon "paliza", also genug Anstrengung für Letizia, soll jetzt auch
schnell die spanische Verfassung geändert werden, denn schließlich soll
Leonor nach ihrem Vater Felipe die erste Bourbonen-Königin werden. Das sieht
die Demokratie noch nicht vor, aber es dauert ja auch noch ein bißchen bis
dahin. Schließlich ist Juan Carlos ja noch im Boot.
Die progressiven Kräfte im Land freut es, dass Letizia ein Mädchen zur Welt
gebracht hat. Dadurch werde das Land modernisiert und die Monarchie, wie die
Republikaner insgeheim hoffen, geschwächt. Sie lieben Lenor allein wegen
ihres Geschlechts.
Die arme Letizia, der man Magersucht, Karrieregeilheit und Kühle vorwirft,
die solange brauchte, bis sie den Spaniern eine Schwangerschaft präsentieren
konnte, ist noch nicht als Mutter vor die Öffentlichkeit getreten, da wird
schon um ihr Kind gefeilscht.
Alle sagen etwas über Lenor, nur aus ihrem Mund kam noch nichts. Mit allen
möglichen Familienmitgliedern wird eine Ähnlichkeit festgestellt, nur mit
ihr nicht. Vielleicht bockt sie deswegen ein wenig und zeigt sich der Presse
nicht. Vielleicht hat die Frau, der nachgesagt wird, dass sie Felipe nur aus
Ambition geheiratet hat, aber auch den Baby-Blues und will einfach nicht
mehr von den eigenen Kollegen befragt und öffentlich ausgezogen werden.
Vielleicht fühlt sie sich zurecht auch ein wenig wie eine Gebärmaschine, die
den Spaniern nur zu einem dient: Die Nachfolge im Königshaus zu sichern.

--
Stefanie Müller
Korrespondentin/Corresponsal

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