Leser auch außerhalb der Partei erhofft
CSU sucht neuen Partner für „Bayernkurier“

Die CSU sucht für ihr Parteiorgan "Bayernkurier" einen neuen Partner, will an dem defizitären Blatt aber festhalten.

Reuters MÜNCHEN. Der bisherige Verlagspartner, die "FAZ" Leader Media GmbH, -Tochter lasse die Zusammenarbeit zum Jahresende auslaufen, bestätigte die Partei am Mittwoch in München einen Bericht der Zeitung "Die Welt". Wie die Verlagsleitung und das Anzeigengeschäft künftig organisiert werde, sei noch offen. In den nächsten Wochen würden Gespräche geführt, hieß es in Verhandlungskreisen.

Der "Bayernkurier" werde aber fortgeführt und mache Fortschritte auf dem Weg zu schwarzen Zahlen, teilte Generalsekretär Thomas Goppel mit. In den vergangenen drei Jahren seien die Verluste von rund 2,25 Millionen Euro auf unter 300 000 Euro gesunken. Ursprünglich sollte die Zeitung bis Ende 2003 aus der Verlustzone kommen.

Die CSU hatte den chronisch defizitären "Bayernkurier" im Jahr 2000 inhaltlich und optisch einen neuen Anstrich gegeben, um Leser außerhalb der Partei zu finden. Der langjährige Chefredakteur und enge Weggefährte des verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, Wilfried Scharnagl, verließ wenig später das Blatt, nachdem er sich lange gegen Änderungen gesträubt hatte.

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