Letzten Hoffnungen mittlerweile geschwunden
Zerschlagung von Fairchild Dornier vertagt

Die Entscheidung über die Zerschlagung des insolventen Flugzeugbauers Fairchild Dornier ist erneut vertagt worden. Von den Interessenten für eine Komplettübernahme lägen weiterhin keine Finanzierungsnachweise vor, teilte Insolvenzverwalter Eberhard Braun am Montag mit.

HB/dpa OBERPFAFFENHOFEN. Der Gläubiger-Ausschuss fällte am Montag aber auch noch keine Entscheidung über den Verkauf der Einzelteile. Die letzten Hoffnungen auf eine Rettung des Unternehmens als Ganzes dürften mittlerweile geschwunden sein. Braun hatte den Bietern für eine Komplettübernahme ursprünglich eine letzte Frist bis vergangenen Freitag für die Lieferung der Finanzierungsnachweise gegeben. Diese wurden bisher aber nicht nachgereicht.

Bei einer Zerschlagung sollen große Teile des Unternehmens an ein russisches Konsortium verkauft werden. Dieses habe zwar inzwischen ein schriftliches Vertragsangebot zur Übernahme der Airbus - Komponentenfertigung sowie für eine Option zum Erwerb des ehrgeizigen 728Jet-Programms vorgelegt, teilte Braun mit. Allerdings weiche es in mehreren Details von früheren Offerten ab. Daher müsse es nochmal mit den Gläubigern diskutiert werden.

Falls das Geschäft mit den Russen zu Stande kommt, sollen die Produktion des für gut 30 Passagiere ausgelegten 328Jet und der Kundendienst an die US-Investmentfirma Schreiber, Dimeling and Park verkauft werden. Für den Wartungsbereich soll voraussichtlich die Schweizer Gesellschaft RUAG den Zuschlag erhalten.

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