Leverkusen folgt dem Beispiel des FC Bayern München
TSV Bayer Leverkusen sucht strategischen Partner

"Nicht heute, aber morgen oder übermorgen", bestätigte Manager Reiner Calmund dem Handelsblatt (Dienstagausgabe).

DÜSSELDORF. Während der Rekordmeister mit Sportartikelhersteller Adidas schon einen Mitstreiter gefunden hat, die FC Bayern AG aber noch gründen muss, ist es in Leverkusen umgekehrt. Mit der Fußball GmbH, deren hundertprozentige Anteilseignerin die Bayer AG ist, existiert die nötige Kapitalgesellschaft seit langem.

Hauptsponsor RWE erster Kandidat

Erster Kandidat bei der Partnersuche dürfte RWE sein. Der Energieversorger fungiert bereits als Hauptsponsor und lässt sich das dreijährige Engagement bis 2003 rund 40 Millionen Mark kosten. Adidas tritt in München ebenfalls als Geldgeber im größeren Stil auf (etwa 20 Millionen Mark jährlich) und zahlt für einen zehnprozentigen Anteil am FC Bayern rund 150 Millionen Mark. Der Wert des Klubs wird somit auf 1,5 MilIiarden Mark taxiert.

In welcher Größenordnung sich Bayer Leverkusen sieht, mochte Calmund nicht vorrechnen: "Natürlich muss der Preis stimmen. Der oder die Partner können sich mit zehn, vielleicht aber auch mit 20 oder 25 Prozent beteiligen."

Derzeit führen die Bayer-Verantwortlichen, so Calmund, die "grundsätzliche Diskussion" über das Thema. Dass bereits grundsätzliche Einigkeit herrscht und die Umsetzung voraussichtlich im kommenden Jahr erfolgen wird, lässt der Manager durchblicken. Calmund: "Ein zusätzlicher Kapitalfluss würde uns gut zu Gesicht stehen. Und eine reine Bayer-Werksveranstaltung sollte das hier ohnehin nie werden."

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