Lexus Verkaufsrenner in USA
Toyota übertrifft Analysten-Erwartungen deutlich

Der größte japanische Autohersteller Toyota Motor Corp hat im abgelaufenen ersten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 seinen Gewinn dank des hohen Absatzes in den USA kräftig gesteigert.

Reuters TOKIO. Wie der Autokonzern heute in Tokio mitteilte, stieg der operative Konzerngewinn von April bis Juni gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 35,4 Prozent auf 392,52 Milliarden Yen (umgerechnet rund 3,37 Milliarden Euro). Damit wurden die Erwartungen der Analysten, deren Prognosen von 274 bis 328 Milliarden Yen reichten, deutlich übertroffen. Allerdings hatten die Analysten von dem Unternehmen wenig Hilfestellung bei ihren Prognosen bekommen und ihnen lagen keine verlässlichen historische Daten vor.

Toyota zufolge kletterte der Gewinn vor allem dank des hohen Absatzes des Modells Lexus in den USA. Das Auto wird in Japan gebaut und dann exportiert. Somit profitierte Toyota auch von dem niedrigen Yen-Kurs, der den Export in den Dollar-Raum attraktiver machte. Da der Yen-Kurs in den vergangenen Monaten aber wieder gestiegen ist, rechnen Analysten damit, dass das erste Quartal das einzige in diesem Geschäftsjahr bleibt, in dem Toyota von dem Wechselkursvorteil profitieren kann.

Den Angaben zufolge steigerte Toyota seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal um 20 Prozent auf 4,02 Billionen Yen. Im Geschäftsjahr 2001/02 (bis Ende März) hatte Toyota seinen Gewinn um 29 Prozent auf die Rekordsumme von 1,12 Billionen Yen gesteigert. Für das laufende Jahr wolle das Unternehmen an einer Verbesserung der Ergebnisse arbeiten, sagte eine Toyota-Sprecher.

Analysten erwarten, dass Toyota trotz eines möglichen weiteren Kursanstiegs des Yen erneut einen Rekordgewinn ausweisen kann. Im Vorfeld der Veröffentlichung der Quartalszahlen waren die Toyota-Aktien heute um überdurchschnittliche 4,4 Prozent auf 2 940 Yen gestiegen.

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