Liberty Media übernimmt Telekom-Kabelnetz
Wall Street eröffnet leichter

Hewlett Packard (HP) und Compaq notierten vorbörslich deutlich im Plus. Der neue Superkonzern wird durch den Zusammenschluss führender Hersteller von Personal Computern und Servern. Liberty Media sorgten vor Börsenbeginn ebenfalls für Schlagzeilen. Das Medienunternehmen übernimmt das TV-Kabelnetz der Deutschen Telekom.

dpa-afx/vwd NEW YORK. Etwas leichter ist die Wall Street am Dienstag in den Handel gestartet. Der aus 30 Industriewerten gebildete Dow-Jones-Index (DJIA) verlor bis gegen 15.42 Uhr MESZ um 0,5 Prozent bzw 48,85 Stellen auf 9.900,90. Der S&P-500-Index büßt 0,4 Prozent bzw 4,22 Zähler auf 1.131,80 ein. Der Nasdaq-Composite-Index notierte um 0,9 Prozent bzw 15,89 Zähler niedriger auf 1.789,54.

Vor Eröffnung der Wall Street erwarteten Händler für die Technologiewerte deutliche Kursgewinne. Begrüdnet wurde dies mit der Megafusion zwischen dem Computerkonzern Hewlett-Packard und dem Konkurrenzunternehmen Compaq . Der spektakuläre Deal heize die Übernahmefantasien der Investoren an, hieß es.

Der Richtung weisende S&P September-Future sank bis 14.55 Uhr um 0,1% auf 1134,30 Punkte. Der Standardwerte-Index Dow Jones war am Freitag bis Handelschluss um 0,30% auf 9949,75 Punkte geklettert, während der S&P 500-Index um 0,40% 1133,60 Punkte stieg.

Hewlett Packard (HP) und Compaq notierten vorbörslich deutlich im Plus. Offiziell sprechen beide Konzerne von einer gleichberechtigten Fusion. Doch alle Details des Megadeals legen den Schluss nahe, dass HP den texanischen Computerkonzern Compaq für rund 25 Mrd. Dollar in Aktien geschluckt hat. Der neue Superkonzern wird damit führender Hersteller von Personal Computern und Servern. Mit einem kombinierten Jahresumsatz von 87 Mrd. Dollar rückt das neue Unternehmen dicht auf die Fersen des weltweit führenden Technologie-Unternehmens IBM (88,4 Mrd. Dollar Umsatz 2000).

Liberty Media sorgten vor Börsenbeginn ebenfalls für Schlagzeilen. Das Medienunternehmen übernimmt das TV-Kabelnetz der Deutschen Telekom . Einschließlich der bereits vollzogenen Verkäufe in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg kassiert die Telekom eine Summe von rund 20 Mrd. DM von dem US-Konzern.

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