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Lidl weist 'Schwarzbuch' von ver.di 'Diffamierungskampagne' zurück

Der Discounter Lidl (Neckarsulm) hat das angekündigte "Schwarzbuch" der Gewerkschaft ver.di zu "arbeitnehmerfeindlichen Zügen" im Lidl-Konzern als Diffamierungskampagne zurückgewiesen.

dpa-afx NECKARSULM. Der Discounter Lidl (Neckarsulm) hat das angekündigte "Schwarzbuch" der Gewerkschaft ver.di zu "arbeitnehmerfeindlichen Zügen" im Lidl-Konzern als Diffamierungskampagne zurückgewiesen. In einer Erklärung von Lidl vom Mittwoch heißt es, seit Monaten würde die Gewerkschaft im Internet zu einer "anonymen Denunzierung" aufrufen. Im Gegensatz zu den ver.di- Darstellungen sei das Klima in den Unternehmen "ausgezeichnet und erfolgsorientiert". Mit dieser Erklärung nahm Lidl erstmals offiziell zu den schon seit langer Zeit vorgebrachten Vorwürfen der Gewerkschaft Stellung.

Die Gewerkschaft ver.di hatte in der Einladung zur Buchvorstellung an diesem Freitag in Stuttgart unter anderem erklärt, in dem "Schwarzbuch" würden Mitarbeiter berichten, "wie sie unter Druck gesetzt wurden, im Aufenthaltsraum festgehalten wurden, nicht telefonieren durften bis es Unterschriften unter einen Aufhebungsvertrag gab". Dazu erklärt Lidl, Verstöße würden sofort nach Bekanntwerden abgestellt. Es gebe außerdem eine "Hotline" im Unternehmen, an die sich Mitarbeiter jederzeit mit Beschwerden über Arbeitsbedingungen wenden könnten.

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