Liechtenstein als einziges westeuropäisches Land in der Kritik
Die Schwarze Liste der Arbeitsgruppe gegen Geldwäsche

afp PARIS. Die internationale Arbeitsgruppe gegen Geldwäsche (Financial Action Task Force on Money Landering, FATF) hat 15 Staaten wegen fehlender Kooperation im Kampf gegen die Geldwäsche auf eine schwarze Liste gesetzt. Weitere 14 Gebiete werden auf einer grauen Liste unter "verstärkte Überwachung" gestellt:

  • Schwarze Liste:

    Als einziges westeuropäisches Land steht das Fürstentum Liechtenstein auf der schwarzen Liste. Die größten inkriminierten Staaten sind Russland und die Philippinen. Auch Libanon und Israel zeigten sich wenig kooperativ, Geldwäschevorwürfe aufzuklären. Der Großteil dubioser Gebiete sind Inseln: die Bahamas, St. Kitts and Nevis, die Marshall-Inseln, St. Vincent und die Grenadinen, Nauru, das britische Außengebiet Kaiman-Inseln sowie die von Neuseeland verwalteten Gebiete Cook-Inseln und Niue. Schließlich stehen auf der Liste die amerikanischen Staaten Panama und Dominikanische Republik.
  • Graue Liste:

    Auf der grauen Liste stehen Monaco, Zypern, Malta, Belize und Gibraltar. Die meisten aufgelisteten Gebiete sind ebenfalls Inseln: die britischen Kanalinseln Jersey und Guernsey, die zwischen Großbritannien und Irland liegende Insel Man, Antigua und Barbuda, das britische Außengebiet Bermuda, die Jungfern-Inseln, Saint Lucia, Samoa und Mauritius.
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