Lieferengpässe bei Palm
Aktienticker New York

Palm hat den Gewinn im ersten Quartal um 79 % gesteigert, während Eastmann Kodak mit einer Gewinnwarnung enttäuschte.

HB NEW YORK. Die Aktionäre der größten US-Telefongesellschaft AT& T werden unruhig. Die Aktie war zum Wochenauftakt auf ein 52-Wochentief gefallen. Mit für die schwache Performance verantwortlich gemacht wird CEO Michael Armstrong.

Investoren bezweifeln, dass unter Armstrong der turnaround geschafft wird. Ein Vorstandstreffen Ende vergangener Woche hat zunächst keine neuen Erkenntnisse gebracht. Vor rund einer Woche hatten Gerüchte um den Abschied von Michael Armstrong die Kurse von AT&T leicht beflügelt. Die große Frage lautet, wie lange der CEO seinen Posten noch gegen die aufgebrachten Aktionäre behaupten kann.

Palm , Hersteller von elektronischen Notizbüchern, hat am Montag nach Handelsschluss gute Geschäftszahlen gemeldet. Der Gewinn wurde im ersten Quartal um 79 Prozent gesteigert. Mit Vier Cents pro Aktie wurden die Konsensschätzungen übertroffen und die Flüsterschätzungen eingestellt.

Der Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahr mit 401 Millionen Dollar mehr als verdoppelt. Einziger Schönheitsfehler sind einige Lieferengpässe, so dass nicht die gesamte Nachfrage gedeckt werden konnte. Palm steht auf der Empfehlungsliste von Goldman Sachs.

Am Dienstag nach Handelsschluss meldet das ehemalige Mutterhaus von Palm, 3Com , Quartalszahlen. Erwartet wird ein Verlust in Höhe von 32 Cents pro Aktie.



Saison der Gewinnwarnungen geht weiter

Der Footkonzern Eastman Kodak wird die Gewinnerwartungen im dritten Quartal verfehlen. Wie das Management mitteilt könnten auch die Verkaufszahlen im vierten Quartal enttäuschen. Die Nachricht trifft zu einer Zeit an der Wall Street ein, in der Konsumwerte nach mehreren Schocks wieder im Aufwärtstrend stehen. Ein schwächeres Umsatzwachstum im September wird für die Warnung verantwortlich gemacht. Offenbar belasten der starke Dollar, die hohen Ölpreise und Investitionen in digitale Geräte das Geschäftsergebnis.

Neben Kodak hat auch der Druckkerhersteller Lexmark vor schwächeren Zahlen in der zweiten Jahreshälfte gewarnt.



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