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Ligapokal: Werder freut sich auf FC Bayern

Meppen (dpa) - Knapp drei Monate nach dem «Meisterschafts-Endspiel» in München bestreiten die beiden stärksten deutschen Teams erneut ein Finale. Meister Werder Bremen und «Vize» Bayern München spielen am 2. August in Mainz um den Ligapokal der Deutschen Fußball-Liga (DFL).

Meppen (dpa) - Knapp drei Monate nach dem «Meisterschafts-Endspiel» in München bestreiten die beiden stärksten deutschen Teams erneut ein Finale. Meister Werder Bremen und «Vize» Bayern München spielen am 2. August in Mainz um den Ligapokal der Deutschen Fußball-Liga (DFL).

Double-Gewinner Werder ließ sich im Halbfinale vom VfB Stuttgart nicht aufhalten und siegte 2:0, der Rekordmeister hatte sich durch ein 3:0 über Bayer Leverkusen qualifiziert. «Nun freuen wir uns auf den FC Bayern», sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf nach der Partie in Meppen. Er verteilte ein Gesamtlob an sein Meisterteam, das den Revanchegelüsten des Erzrivalen aus München gelassen entgegen sehen kann. «Wir haben entschlossen agiert, kompakt gestanden und besaßen viel Spielfreude», analysierte Schaaf die Vorstellung gegen Stuttgart.

Obwohl sieben Werder-Profis aus den verschiedensten Gründen noch fehlten, war die Begegnung schon ein wichtiger Fingerzeig im Hinblick auf den Bundesliga-Start am 6. August gegen den FC Schalke 04: «Wir haben gute Form und sehen dem Auftakt zuversichtlich entgegen», sagte Sportdirektor Klaus Allofs. Er lobte vor allem die neu formierte Abwehr mit Frank Fahrenhorst und Petri Pasanen: «Sie haben gut miteinander harmoniert. Das lässt hoffen.»

Die Bremer siegten relativ leicht durch Treffer von Ivan Klasnic (30.) und Nelson Valdez (86.). Der Franzose Valérien Ismaël (26.) konnte einen Foulelfmeter nicht verwandeln, gab sich aber im Hinblick auf das Ligapokal-Finale kämpferisch: «Es geht gegen die Bayern um einen Titel, den wollen wir holen. Spiele gegen München haben immer ihren Reiz. Wir können unsere Stärken wieder beweisen.» Im Kampf um einen Stammplatz im Sturm konnte Europameister Angelos Charisteas bei seinem Bremer Saisondebüt gegen die Torschützen Klasnic und Valdez und gegen den pausierenden Miroslav Klose nicht punkten.

Der Stuttgarter Trainer Matthias Sammer gab sich kleinlaut: «Wir haben nicht gut gespielt und müssen aufwachen.» Nach erfolgreichen Vorbereitungsspielen wurden beim Härtetest die Mängel allzu deutlich. «Wir haben Schach gespielt. Ohne körperlichen Einsatz geht es nicht», klagte der enttäuschte Magath-Nachfolger. Er ärgerte sich über die verpasste Final-Teilnahme, denn sein Verein hätte die Prämie von 1,28 Millionen Euro gut gebrauchen können. So blieb den Schwaben nur ein «Trostpflaster» von 500 000 Euro.

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