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Linde-Chef verteidigt Preiserhöhung für medizinisches Gas NO

Linde -Chef Wolfgang Reitzle hat die drastische Preiserhöhung für medizinisches Stickstoffmonoxid mit den hohen Entwicklungskosten verteidigt.

dpa-afx HAMBURG. Linde-Chef Wolfgang Reitzle hat die drastische Preiserhöhung für medizinisches Stickstoffmonoxid mit den hohen Entwicklungskosten verteidigt. "Wir haben in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 200 Mill. Euro in die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb des Medikaments investiert. Diese Aufwendungen müssen auf den Preis umgelegt werden", sagte Reitzle dem Nachrichtenmagazin "Spiegel".

Linde besitzt das weltweit exklusive Recht für die Anwendung von NO-Gas in der Medizin. Das Gas wird zur Behandlung von Säuglingen und Herz- und Lungenkranken eingesetzt. Laut "Spiegel" hat Linde den Preis um das 50-Fache erhöht. Dass dadurch Kliniken das Gas nicht mehr kaufen und damit Menschenleben gefährdet werden könnten, nannte Reitzle "krassen Unsinn".

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