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Linde erwirbt 51 Prozent am Spezialgas-Jointventure MMS Nippon Sanso

Der Technologiekonzern Linde AG will 51 Prozent der Anteile an dem Spezialgas-Jointventure MMS Nippon Sanso von der japanischen Taiyo Nippon Sanso erwerben. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet, teilte Linde am Freitag mit. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

dpa-afx WIESBADEN. Der Technologiekonzern Linde AG will 51 Prozent der Anteile an dem Spezialgas-Jointventure MMS Nippon Sanso von der japanischen Taiyo Nippon Sanso erwerben. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet, teilte Linde am Freitag mit. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Nach der Übernahme wesentlicher Aktivitäten des deutschen Gaseunternehmens Messer Griesheim durch L'Air Liquide SA hatte die Mehrheit der Anteile zuletzt bei dem französischen Gasekonzern gelegen. Aus kartellrechtlichen Gründen hat Air Liquide diese Anteile nun an den Jointventure-Partner Taiyo Nippon Sanso veräußert. Unter den neuen Beteiligungsverhältnissen soll das Gemeinschaftsunternehmen künftig als Linde Nippon Sanso Gmbh & Co. KG geführt werden. Das Jointventure mit Sitz in Krefeld beliefert die europäische Elektronikindustrie mit Spezialgasen wie Silan oder Diboran, mit Flüssiggasen wie Stickstoff und Argon sowie mit dem entsprechenden Service und Equipment. Diese Produkte werden beispielsweise zur Herstellung von Speicherchips, Prozessoren, Flachbildschirmen und Solarzellen eingesetzt.

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