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Linde startet gut gepolstert ins neue Jahr

Der Gasehersteller und Anlagenbauer Linde AG ist mit prall gefüllten Auftragsbüchern in das laufende Jahr gestartet. Wie das Wiesbadener Unternehmen gestern mitteilte, legte der Auftragsbestand zum Jahresende 2000 von 5,5 Mrd. Euro im Vorjahr auf 6,5 Mrd. Euro zu.

koe FRANKFURT/M. Die Börse reagierte positiv auf den Ausblick. Die im Dax notierte Linde-Aktie stieg in einem insgesamt schwachen Umfeld bis zum Abend leicht um 0,7 %.

Die übrigen vorläufigen Linde-Zahlen zum Geschäftsjahr 2000 entsprechen den Erwartungen der Analysten. Danach legte der Umsatz um 36,4 % auf 8,45 Mrd. Euro zu. Das Plus ist zu einem großen Teil auf die erstmals voll berücksichtigte AGA AB zurückzuführen. Linde hatte den schwedischen Gasehersteller 1999 übernommen. Ohne diesen Zukauf hätte das Umsatzplus 7,1 % betragen. Angaben zum Ergebnis machte das Unternehmen nicht. Linde-Chef Gerhard Full hatte aber vor einigen Wochen prognostiziert, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) werde um 15 % auf 480 Mill. Euro wachsen.

Im Geschäft mit Gasen steigerte Linde den Umsatz um 14 % auf 3,78 Mrd. Euro. Eine kräftige Nachfrage verzeichnete auch der Bereich Fördertechnik (unter anderem Gabelstapler), dessen Umsatz um 12,8 % auf die Rekordmarke von 2,95 Mrd. Euro zulegte. Ein leichtes Umsatzplus von 4,9 % auf 935 Mill. Euro erzielte das Sorgenkind Kältetechnik, das noch im Herbst einen operativen Verlust von 1 Mill. Euro ausgewiesen hatte. Ob die von Full in Aussicht gestellte schwarze Null bis zum Jahresende 2000 erreicht wurde, bleibt unklar. Im Anlagenbau sanken die Umsätze wegen verschobener Abrechnung von Großaufträgen um 18,6 % auf 909 Mill. Euro.

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